Zebin Gernlach lebt - lacht - schreibt
Buch und Hörbuchkritiken

 

Kommentar im Blog vom Radio-Moderatoren Hans Leicher

Eine Geschichte, die mich persönlich sehr berührt hat und ein Buch, das Antworten zu Fragen gibt, die immer wieder selbst von Fachleuten diskutiert werden. Ein ausdrucksfähiges Buch (ISBN 3-89811-875-4) von einer starken Frau - Zebin Gernlach, die in unserer Sendung die Bestimmung Ihres "neuen" Namens erklärte; sie lacht gerne. "War ich nicht tot genug?" Wieviel Mut muß diese Frau alleine bei der Titelwahl ihres Buches gehabt haben? Jeder Mensch hat seine Bestimmung. Kein Leben ist "sinnlos". Zebin Gernlach zeigt uns allen, wieviel Sinn ihr Leben hat. In dem Sie aufklärt, sich für andere einsetzt, innitiiert, engagiert und organisiert. Umfassend ist aber auch das Thema in sich. Deshalb an dieser mein Aufruf an alle Hörerinnen und Hörer und an alle MenschRadio-Freunde: Schreiben Sie uns Ihre Fragen zu diesem Thema!
Das dazu gehörende Live-Gespräch bei Pressestimmen

Sehr geehrte Frau Gernlach,
ich bedanke mich nochmals sehr herzlich bei Ihnen und Ihrer Bekannten, Frau Illert, für Ihr Kommen und Ihre hervorragende Lesung aus Ihrem Buch.
Viele anwesende Patienten waren sehr betroffen und konnten durch die gefühlvolle Darstellung aus Ihrem Buch selbst noch einmal ihre eigenen Gefühle erinnern und nachempfinden. Ich denk, dass Sie mit Ihrem Buch einen entscheidenden Beitrag zur Verbesserung der Verarbeitung der Erkrankung Schlaganfall bei Betroffenen beitragen. Durch Ihre Vorlesung regen Sie Gedanken und Diskussionen an, die von vielen Patienten lange verdrängt waren. Die Verdrängungen bedeuten jedoch für viele keine wirkliche Bearbeitung ihre Trauer. Ich glaube, dass Sie mit Ihrem Buch und Ihrer zugewandten und freudlichen Wesensart vielen Menschen schon sehr geholfen haben und weiterhin helfen können... mit besonders herzlichen Grüssen |Dr. G. Bender, ärztliche direktorin der reha hamburg im gelände des UKE und verfasserin des vorwortes meines 2. buches "mein geschenk"|

Sehr geehrte Frau Gernlach,
während der Gesundheitstage in Bad Bevensen im Frühjahr des vergangenen Jahres hatte ich die Gelegenheit, Sie persönlich kennenzulernen. An unsere Begegnung, insbesondere an Ihre Lesung, muss ich heute noch häufig denken - Ihr Lebensbericht hat mich tief beeindruckt. Ihre Ausführungen haben mich bestärkt, den Schlaganfall nicht nur unter medizinischen Aspekten zu sehen, sondern in besonderer Weise die individuelle Lebensgeschichte des Betroffenen mit in den Blick zu nehmen.
|Clemens Betting, Referent Nachsorge & Soziales, Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe|

Sehr geehrte Frau Gernlach,
mit Ihren Büchern haben Sie uns wieder neuen Mut gemacht. Meine Mama (47 Jahre), hatte zwei Schlaganfälle und einen Hinterwandinfakt. Ein Kampf mit dem Leben begang, Ihre Bücher machen Hoffnung und lassen mich spüren, dass wir nicht alleine sind, mit solch einer schweren Situation und das diese schwere Hürde auch zu Meisern ist. Wir kämpfen jeden Tag alle zusammen mit und gegen diese Krankheit, wir hoffen auch das unsere Mama bald wieder zurück zu uns kann... Ihre Bücher haben uns zum Teil stark gemacht... Wir wünschen Ihnen einen weiteren gesunden und erfolgreichen Lebensweg.
|Nina Stanley, ninastanley@web.de, Salzgitter-Lebenstedt,  Januar 2012|

"[...] Ich finde dein CD-Hörbuch ist ganz außerordentlich gut gelungen. Du hast eine hervorragende Sprecherin gefunden, die Deine Erfahrungen und Gedanken mit sehr viel Einfühlungsvermögen umgesetzt hat. Das Hören hatte noch einmal eine ganz andere Qualität als das Selberlesen, da beim stillen Lesen die eigenen Gefühle und Ängste weniger direkt angesprochen werden; man kann filtern und innerlich stoppen. Das ist beim Hörbuch durch die Stimme viel unmittelbarer."
| Helga, Lehrlogopädin
Leitende Lehrlogopädin (dbl)
Schule für Logopädie
Kardinal-von-Galen-Ring 10
48149 Münster
mail: snowdon@mednet.uni-muenster.de
http://logopaedieschule.klinikum.uni-muenster.de|

"Ich habe mein erstes Hörbuch gesprochen. Das war eine spannende Erfahrung. Vor allem, weil der Inhalt nicht gerade einfach war. Es handelt von einer Frau, die plötzlich eine
Basilaris Thrombose hatte, 10 Wochen im Koma lag und dann über drei Jahre darum gekämpft hat, wieder normal leben zu können. Das beeindruckende ist, dass sie heute wieder reiten kann und gehen und vor allem: Sie nimmt ihr Leben heute bewusster war, als vor dem Kampf mit der Lähmung.
Sie: Das ist Zebin Gernlach. Und sie hat als eine Art Therapie, dieses Buch geschrieben "War ich nicht tot genug? ". Sie ist keine professionelle Autorin, insofern sind viele
Gedankensprünge drin und Sätze, die etwas holperig klingen,
aber es ist eine einmalige Chance, mit zu erleben, was sie im Koma alles gefühlt und erlebt hat und wie sie den Weg zurück zu einem normalen Leben geschafft hat. [...]
Zebin wünsche ich weiterhin soviel Kraft."
|Moderatorin Isabel Garcia -  www.ichrede.de|