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ich danke dir für deine aufmerksamkeit und freue mich
über solche einträge auch, denn sie helfen mir.
es ist schon sehr verletzend , zumindest provozierend, die frage nach behinderung so zu stellen.
ich will die behinderung zentraler ins bewustsein rücken, irgendwann sogar eine gleichwertigkeit zur "normalität" entstehen lassen.
es sollte eher als etwas besonders gewertet werden, betroffen zu sein, in positiven sinne.
ich empfinde es als eine (aus)zeichnung,
den schlaganfall bekommen zu haben,
denn danach hat sich mein leben zum positiven entwickelt.
ohne diesen einschnitt in mein leben, wäre es sicher nicht so erfüllend geworden.
manchmal werd ich drauf hingewiesen, dass es ohne schlag doch besser wär, aber ich sehe das so nicht.
man muß sich zwar an neues gewöhnen, aber wichtig ist, dass es unter den menschen akzeptiert ist und händelbar wird, dann kann man aus seinem "manko " auch schöpfen.
durch das arbeiten am tonfeld http://www.zebingernlach.de/zebingernlach.html siehe bei ergotherapie ps) lerne ich immer mehr mich grundlegend zu integrieren.
irgendwann ist die behinderung voll meins, also ohne es bin ich nicht ich.
oft sind es makel am körper oder sonstige behinderungen, die den betreffenden abwerten.
aber tatsächlich hat jeder einen makel, der ist nur nicht gleich bei jeden erkennbar.
je weniger er versteckt werden muß, je integrierter ist die behinderung und der beteffende kann mehr er selbst sein.
ich möchte nicht bloß wegen lähmung einiger körperteile abgewertet werden.
in meinem buch (mein geschenk)in der geschichte "ich wette, wir gehören auch zur perlenkette" wird die abhängigkeit aller im verbund betrachtet und darauf will ich hinweisen.
ich hab jetzt den satz geändert und die tatsache von behinderung in den vordergrund gebracht, und die ist nicht zu leugnen.
ich glaube, dank deiner aufmerksamkeit, ist der satz besser formuliert und troztzdem ist das thema ansprechbar geblieben.
also nochmal vielen dank für deinen hinweis und ich hoffe du sagst mir immer, wenn dir ein "manko" in meiner arbeit auffällt.
-- freundliche grüße sendet
zebin
(aus-)gezeichnet durch schlaganfall und koma
lieber karl vom R4H-team,
du stehst mir in nichts nach!
danke sagt zebin
vielen dank jens,
ich freue mich, dass du mitgewirkt hast, und heute an diesem passenden internationalen tag der behinderten , das referenzbuch bei mir eintraf.
diese zahl (3.12.) ist dafür ein sehr erfolgversprechendes datum.
somit ist es bald möglich die bereits vorbestellten und signierten exemplare auszuliefern bzw. zu versenden.
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